Gut, besser, Superfood ….?!

Superfood - der Tipp

superfood chiasamen

Essen im Internet – schmackhaft, gesund, hübsch anzusehen. Hunderte Bilder erreichen uns täglich, auf den sozialen Kanälen aber auch in Printmagazinen und mittlerweile über WhatsApp und co. Kein Wunder: Essen ist Genuss und Leidenschaft, Lifestyle und Statement.

Seit neuestem stolpert man immer wieder über so genanntes Superfood: Essen, das mehr kann … Medizin im Kochtopf? Nun, das Prinzip ist nicht neu, die Aufmachung schon. Hübsch aufbereitet sieht es allerdings verlockender aus als irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel oder Lebertran aus meiner Kindheit. Schmeckt übrigens auch besser …

 

Instagram und co.

 

Sein Essen fotografieren? Hab ich anfangs nicht verstanden. Bis ich nach und nach immer mehr tolle Aufnahmen sah, die mir das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen oder aber ein bestimmte Emotion hervorriefen.

Eigentlich bin ich gar nicht so ein Foodie … aber … zugegeben: Ich esse gern, noch viel als dass ich koche. Zum Glück habe ich tolle Freunde, die auch noch gut kochen können und – oft Mitleid haben. Sonst wäre ich wahrscheinlich schon verhungert. Oder „auf Butterstulle“ hängen geblieben.

 

Kochen oder kochen lassen – das ist hier die Frage

 

Eben diese Freunde, die
a) megacool

  1. b) megaschlau

und c) megalustig sind

 

bringen mir auch ständig neue Dinge nah.

Vegetarische Paella? Logo!
Chia-Samen-Smoothie? Klar!

Basilikumsamen-Deko – lecker!

Und sie posten diese Gerichte regelmäßig – hübsch anzusehen – teilen Rezepte, besuchen Food-Convention und Streetfood-Festivals, können selber perfektes Sushi zaubern und wissen sehr genau, dass Dumpling Bowl nichts mit Football zu tun hat. Ich lerne quasi täglich dazu. Nicht nur Liebe, auch Wissen geht durch den Magen.

 

Sie weihen mich ein, nehmen mich mit – und füttern mich

 

… mit Infos und neuen Erfahrungen. Die meisten davon sind gut 😉 Auch zum Thema Superfood, ob Goji-Beeren, Wildkräuter oder Avocados.
Nur an Kale hab ich mir sprichwörtlich die Zähne ausgebissen. Den mochte ich noch nie – auch als er noch schlicht „Grünkohl“ hieß. Grünkohl am Sonntag war mir schon zu viel, aber im Getränk? Nun, einige schwören drauf, aber ähnlich wie Gurkenwasser ist das nicht so mein Ding.

 

Selbst ist die Frau

 

Inzwischen habe ich Lust, auch selber mal Hand an den Herd zu legen. Und mit neuen Zutaten zu experementieren. Alles, was relativ unkomliziert und dann noch hübsch anzusehen ist, hat meine Aufmerksamkeit. Deshalb hab ich mich ein wenig umgesehen, umgehört und umgelesen ….

 

Das mit … äh, wie hieß das noch einmal?

Und bin auf neues gestoßen: Quinoa ist eine feine Sache. Das „Pseudogetreide“ aus Südamerika, das noch in erstaunlicher Höhe wächst, schmeckt immer – ob dunkel oder hell. Ich mag die helle Variante zwar lieber, sehr gern als indischen Salat zum Beispiel, lasse mich aber stets gern überaschen, was im „fancy“ Berlin Gott sei Dank recht einfach ist. Kein Tag ohne Neues auf der Speisekarte der Hauptstadt. Die Bewohner dieser kosmopolitischen, quirligen Stadt erfinden sich zu gern immer wieder neu. Und ihre Küche auch.

 

Multi-Kulti geht durch den Magen

 

Klar bin ich bereits mit vielen verschiedenen Einflüssen aufgewachsen, aber was es heut alles gibt: An  jeder Ecke ein Tripp in einen anderen Teil der Welt. Ganz ohne fliegen. Fantastisch. All die vielen Möglichkeiten, ich liebe es, dort einfach in einem empfohlenen Imbiss Dinge zu bestellen, die ich bis dahin nicht einmal aussprechen konnte … Hat auch den Vorteil: Ich muss nicht so oft selbst kochen.

 

Wobei ich immer mehr die Lust daran entdecke … Schnelle, leichte Gerichte gibt es schließlich zur Genüge. Und gesund sind sie auch noch. Die schmecken dann sogar meinem pasta-verwöhnten Sohn. Bulgur zum Beispiel ist meine persönliche Entdeckung, so vielseitig. Der kleine Vetter des Couscous macht wahnsinnig satt und schmeckt übrigens auch in Suppen ausgezeichnet: reinstreuen, quellen lassen, fertig. Leichter geht es wirklich nicht.

 

Kochen mit Kind

 

Bei einigen Dingen hilft er auch freiwillig mit. Da muss das Lego mal ne Weile in der Ecke warten. Das find ich toll! Wir gucken uns dann die passenden Bilder dazu an, lesen manchmal etwas über Land und Leute und rühren, mixen und backen um die Wette. Der Blaubeer-Smoothie oder sogar Schokoriegel mit Chia-Samen schmecken aber auch verdammt gut – übrigens auch bei Kindergeburtstagen. Probiert es einfach mal aus …

Bio-Chia-Samen gibt es zum Beispiel hier.
Alles, was Spaß macht und schmeckt (und dann noch gesund ist), kommt auf meine persönliche „Ist-es-wert“-Liste! Was steht auf eurer?

 

Ich wünsche euch eine schöne Zeit – und das Genießen nicht vergessen!

 


Malen mit Freude – ein besonderes „Malbuch“! #buchtipp Vorlesetag am 16.11.2018
Malen mit Freude – ein besonderes „Malbuch“! #buchtipp
Vorlesetag am 16.11.2018

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