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Schluss mit dem Spagat: Wie Sie aufhören, sich zwischen Familie und Beruf zu zerreißen

Schluss mit dem Spagat: Wie Sie aufhören, sich zwischen Familie und Beruf zu zerreißen - Die Erfolgsmethode simple present (Felicitas Richter) Strukturiert geht Felicitas Richter das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie an - als berufstätige Mutter von vier Kindern. Sie beobachtet in ihrem Buch, analysiert, beschreibt (aus eigener Erfahrung) und: bietet handfeste Lösungsansätze an. Ihr simple present Prinzip macht deutlich, wie man dem Wahnsinn von Kindern, Job, Partnerschaft und alle den anderen (schönen) Verpflichtungen des Alltags Herr bzw. Frau werden kann. Ihr Credo: Schluss mit dem Spagat. Die vielbeschworene Work-Life-Balance ist für Eltern einfach nicht passend ist – sie schreibt auch, warum … (simple present, verkürzt: - andere beteiligen, sich zuwenden, innehalten – „einfache Gegenwart, einfache Präsenz. Präsent zu sein heißt, in sich selbst zu ruhen und zugleich die Umgebung mit wacher Aufmerksamkeit wahrzunehmen.“) Weg vom Multitasking, weg von der Perfektionismusfalle, weg vom permanenten Duck ausüben (auf sich und andere). Sie erläutert, wie wir Aufgaben kompetent meistern – „Dass Sie sich für diese Aufgabe kompetent fühlen, bewirken genau drei Dinge: Sie sind fähig, Sie sind bereit und Sie sind zuständig“ und zu anderen einfach „Nein!“ zu sagen. Unterhaltsam finde ich ihre „Lebensweisheiten“: „fünfmal gerufen ist einmal gelaufen“ oder auch „Alles darf seine Zeit haben.“ Auch die Idee der “Not-to-Do Liste” oder der Einführung von Karenztagen für Kinder macht Lust auf mehr. Einfach, weil sie somit so manchen eingefahrenen Gleis verlässt, und dazu ermunternd links und rechts zu schauen, auch und gerade, wenn es einem (aufgrund der Erschöpfung) nicht gut geht. Zudem veranschaulichen die Praxisbeispiele sowohl das Dilemma als auch Wege aus der „Kopffalle“. Der »Sowohl-als-Auch« Aspekt - sowohl planen als auch flexibel sein – geht mit meinen Ansichten vollkommen konform. Mit den erwähnten Gedanken-Stopps, Atemübungen, Meditationstechniken und progressiver Muskelentspannung habe ich ohnehin bereits meine Erfahrungen gemacht. Ein gutes, empfehlenswertes Buch – für alle, die das manchmal das „Hamsterradgefühl“ beschleicht und die sich fragen, ich weiß, was nicht stimmt, aber wie kann ich es konkret ändern? Selbst entscheiden, Schritt für Schritt, sich immer nur einer Aufgabe, dieser aber ganz und gar widmen, das macht Sinn, und gibt ihnen die Herrschaft über ihre Zeit zurück. PS. Erwähnenswert ist ihre Sicht auf den vielzitierten modernen Stress: „Es ist wichtig, Ihren Stress zu verstehen – denn er ist nicht Ihr Feind. Er ist eher ein Lehrer, der manchmal mit seinen Lektionen ziemlich nerven kann. Bevor Sie ihm den Rücken kehren, wäre es vielleicht ganz gut, zu hören, was er zu sagen hat.“ Das werde ich mir zu Herzen nehmen.


Kindermund – Märchen à la Knirps …

"Und Rotkäppchen hat Gummibärchen, Currywurst und Bier in ihrem Korb ...." "???"


Buchtipp: Hungriges Herz

Hungriges Herz - Mein Leben mit der Bulimie Sara Schätzl Sara Schätzl, selbst Mutter, war jahrelang essgestört. In Ihrem Buch bricht sie mit einem Tabu und erzählt, wie es bei ihr war, wie alles anfing … Schlanke Stars, dünne Modells – und jeder spricht vom Bodyforming. Die Zahl der Essstörung steigt stetig; kaum einer, den dieses Thema nicht (indirekt) betrifft. Doch mitten drin zu stecken und das Leben mit der Bulimie tagtäglich zu meistern, ist eine Erfahrung, die berührt. Berührend weil so authentisch ist auch die Schilderung der Autorin: Wie sie all die Jahre damit umgeht, im Alltag, in der Familie, mit sich selbst. Was passiert, wenn man dann plötzlich Mutter ist? Wenn man mehr Verantwortung denn je hat – nicht nur für sich selbst … Die Mutterrolle ist differenziert und macht vieles leichter wie schwieriger. „Bereits als junges Mädchen fühlt sich Sara in ihrem Körper nicht wohl, empfindet sich als zu dick, zu hässlich - und zu wenig wert. Im Schatten ihrer perfekten Mutter und neben ihren hübschen Klassenkameradinnen geht sie unter, sucht Halt in selbst gewählter Einsamkeit und schließlich in ihrem Essverhalten. Mit 14 Jahren entscheidet sie sich zum ersten Mal bewusst, sich nach dem Essen freiwillig zu übergeben.“ Wie „rutscht“ man als junges Mädchen da hinein? Welches Verlangen befriedigt die Sucht? Wie reagiert das Umfeld? All diese Fragen werden in dem zum Teil erschütternden Buch angesprochen. Die erste Liebe. Die Einsamkeit. Das „Funktionieren“. Man schlägt das Buch auf und darf hineinlugen in die Person, ihr Handeln – und … der Text lässt auch andere (indirekt) Beteiligte zu Wort kommen. „Nach mehr als zehn Jahren und vor allem aufgrund der Geburt ihres Sohnes entscheidet sie, der Krankheit den Kampf anzusagen - sie begibt sich selbst in Therapie und schließt sich einer Selbsthilfegruppe in ihrer Wahlheimat Los Angeles an.“ Der Wendepunkt, der Kampf, die täglichen Entscheidungen – all das ist lesenswert und angenehm unaufgeregt beschrieben, und gerade deshalb geht manches davon durch Mark und Bein … Sich selbst einzugestehen, dass man Hilfe benötigt - Mut und Kraft sind dafür unabdingbar. Chapeau!


100 Tipps für eilige Mütter

100 Tipps für eilige Mütter. Gerade der Spagat zwischen Job und Familie, Alltag und Freizeit bringt viele Mütter an ihre Grenzen. Unsere praxiserprobten Tipps sollen helfen – damit das Hier und Jetzt wieder Spaß macht. Damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf keine leere Phrase bleibt und … damit wir Mütter mehr Zeit für schöne Dinge haben! Die perfekte Mutter gibt es nicht – Gott sei Dank. Aber die zufriedene …   Taschenbuch: 124 Seiten - auch als eBook Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (16. Februar 2015) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3734764325 11,90 EUR


Kritzelbuch für Väter

Das ultimative Kritzelbuch für Väter … ist eine witzige Idee – ungenommen. Es ist originell, unterhaltsam und … mal kein Ratgeber. Erfrischend, wenn man sich ausleben, rumkritzeln und –blödeln kann. Da mutiert man vom Vater schon wieder zum Kind, herrlich … Schokolade statt Gemüse und Fernsehen statt Turnen, Rumhopsen statt Stillsitzen und  - krakeln statt schreiben. Meine Lieblingsseite: Dein Gesichtsausdruck, als du erfahren hast, dass du Vater wirst. Außerdem die Ohren-lang-zieh-Seite und dass eigene Comic .. Praktisch: Übersichtsseite „was kostet ein Kind“ und zum Schluss, zum Ausschneiden die Knirpse … „Wirf die Kinder aus dem Haus“ ;-) Humorvoll und nett … zudem unschlagbar preiswert.


Berufe raten …

KitaTalk: Meine Mama ist Lehrerin. Meine Mama ist ... äh ... BÜCHERIN :)


Papaaaaaa,

wann feuerwehrst du weiter mit mir ...?!


111 Gründe, an die große Liebe zu glauben (Mara Braun)

111 Gründe, an die große Liebe zu glauben (Mara Braun) Kann man in Zeiten von Kriegen, steigenden Scheidungsraten und Singlewohnungsboom noch an die große Liebe glauben? Darf man das?? Muss man das womöglich sogar?! Und überhaupt, was ist das eigentlich - die „große Liebe“? Manch einer scheint heut kaum mehr zu wissen, was damit gemeint ist ... Doch bereits in der Vergangenheit war dies DAS Thema in Literatur, Musik und Kultur allgemein. Mara Braun nimmt sich dem komplexen Thema recht leichtfüßig an. Autobiografische Erzählelemente fließen ein, kulturelle Betrachtungen; Songtexte verschmelzen mit philosophischen Fragestellungen (Arten der Liebe ...). Es wird berichtet, vom großen Flattern im Bauch, von Luft und Liebe, von Wochenenden im Bett, aber auch von schmerzhaften Stichen, bangem Warten und der großen Verzweiflung. Gelungene Formulierungen wie „Weil seine Stimme unter der Haut kribbelt“ begegnen originellen wie „Tankstellen des Begehrens auf der Straßenkarte unserer Sehnsucht“. Kitsch as Kitsch can ... Die Frage, ob es stimmen kann, dass unser Gehirn binnen sieben Sekunden entscheidet, ob wir mit jemandem ins Bett gehen, wird ebenso behandelt wie die Diskussion um Toleranz. Online-Dating und Offline-Flirten, alte Verletzungen, Hochzeiten und bewusste Entscheidungen. Von Fußball und Zuhause, von Sex und Arbeit, von Geschwistern, Familie und Kindern. Es wird nichts beschönigt - „Liebeskummer ist ein Arschloch“ - und keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Verschiedenste „Liebesversionen“ und -erfahrungen werden erzählt, subjektiv, persönlich, unterhaltsam. Ihre 111 Gründe sind bunt und anrührend, witzig und scheinbar selbstverständlich. Eine interessante Mischung.Ich bin sicher, Sie werden beim Lesen weitere Gründe für die große Liebe finden ...


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Gute Frage, kleine Schnecke …

"Mama, im Bücherladen verkaufen sie Bücher, im Obstladen Obst ... und im Kinderladen?!"


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